Die Welt draußen lassen

Heute lasse ich die Welt draußen. Kein Besuch. Kein Telefon. Die Tür bleibt zu. Ich mag nur meinen Gedanken nachhängen, meine Sachen durchstöbern, ein wenig sortieren und aufschreiben, was ich in nächster Zeit erledigen möchte. Heute ist alles langsam, leise. Ich komme für meine Verhältnisse mit wenig Worten durch den Tag.

Klar bin ich da für die Kinder – beide brauchen heute ein wenig Fürsorge: Rotznase, Fieber, Halsweh. Also mache ich Tee, lese Bücher vor, erzähle Geschichten,… Die Beiden spielen aber größtenteils zufrieden, hören „Das kleine Nachtgespenst“, malen bunte Bilder oder ruhen sich auf dem Sofa aus.

Der Tag schleicht scheinbar in Zeitlupe dahin. Nun ist er zu Ende. Schade. Ich würde gleich noch ein paar Tage der inneren Einkehr dranhängen. Nur um für mich all die Eindrücke der letzten Wochen verarbeiten, verdauen zu können.

Aber schon ein Tag lässt mich ganz friedlich und ruhig werden. Meine Bedürfnisse nach Ruhe, Erholung, nach Frieden und Selbstfürsorge hab ich mir erfüllt. Ohne die Welt da draußen.

Und morgen bin ich wieder bereit für die Welt da draußen. Bin wieder hungrig auf Austausch, auf Lebendigkeit und ganz viel Natur. Schön, beide Seiten leben zu können!

 

 

 

 

 

 

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