Ist euch schon mal aufgefallen, dass Kinder ganz ordentliche Wesen sind? Nein?
Naja – natürlich können sie sehr gut Chaos produzieren. Sie schaffen es, innerhalb von Minuten eine schön säuberlich aufgeräumte Wohnung so zu „verwandeln“ dass es schwierig ist, von einem Raum in den Anderen zu kommen, ohne auf Lego-Steine oder Kirschkerne zu treten oder zwischen herumstehenden und liegenden Puppen-Bettchen, Faschingskostümen, Steckenpferden und Kappla-Türmen herum zu zirkeln… Chaos eben. Weiterlesen „Äußere Ordnung führt zur inneren Ordnung“
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Der Geduldsfaden
Er ist gerissen. Schon vor sieben Uhr morgens. Muss das sein? Und auch noch an einem Montag?! Wo noch so viel Woche vor mir liegt?!?
Nein, heute half kein „langsam und tief Einatmen und bewusst Ausatmen“. Nein – im mir steckten keine Ambitionen um nach alternativen Angeboten zu suchen, kein „vielleicht möchtest du ja..?“ Nein – ich hatte einfach keine Geduld mehr für „Das-zieh-ich-nicht-an-Tochter“ und für „Ich-brauch-ewig-beim-Zähneputzen-Sohn“ .
Der Geduldsfaden ist mir gerissen. Weiterlesen „Der Geduldsfaden“
Die eigenen Werte
Wenn bei uns zu Hause Post von Greenpeace kommt, interessieren sich die Kinder sehr dafür. So wird zum Beispiel die Zeitung „Act“ von Beiden genau durchgesehen und gelesen, bei jedem Foto fragen sie, was hier zu sehen ist, was hier passiert ist usw. Der Herr Sohn schrieb letzthin in seinem Schulheft eine Geschichte über ein Orang-Utan Bild von Greenpeace. Als wir dann vor Weihnachten am Basteln waren und er mit seinem Freund das obige Bild gebastelt hatten, hab ich mir wieder viele Gedanken gemacht.
Welche Werte möchte ich – möchten wir den Kindern vermitteln? Und wo schränken wir sie dadurch beim Finden ihrer eigenen Werte ein? Weiterlesen „Die eigenen Werte“
Hüttenzauber
Manchmal fehlen mir meine regelmäßigen Friday Fives als wöchentliche Dankbarkeits-Übung.
Nach dem Weihnachts-Hüttenurlaub 2017 ist es für mich auf jeden Fall höchste Zeit für eine kleine Verbeugung vor den Geschenken des Lebens:
1 Die Stille: es hat mir so gut getan mitten im Winterwald zu stehen und die Stille genießen zu können. Der Schnee schluckt sämtliche Geräusche und vertieft dadurch diese angenehme Stille. Aber nicht nur im Wald zu stehen, sondern auch durch die Winterlandschaft zu stapfen, bis zu den Knien in den Schnee ein zu sinken, langsam vorwärts zu kommen und dabei nur den eigenen Atem zu hören war sehr wohltuend.
2Die Berglandschaft: ich liebe es, wenn ich so gut wie keine Häuser (am besten gar keine) und keine Straßen um mich habe. Ich fühle mich dabei lebendig und geborgen. Die Natur um mich zu sehen, das Wetter, die Landschaft bewusst erleben ohne störende Ablenkungen durch Straßenlärm, viele Menschen oder Gebäude. Diese Woche war eindeutig zu kurz, um genug von diesen guten Gefühlen in mich auf zu nehmen. Ich habe mir fest vorgenommen, wieder mehr Zeit in der Natur zu verbringen.
3Der Schnee: natürlich hat es vor allem den Kindern unendlich viel Spaß gemacht, so viel Schnee um die Hütte zu haben. Die Skianzüge waren im Dauereinsatz! Aber auch wir Großen fanden es toll, zu rodeln, zu wandern, Schneemänner zu bauen, uns in den Schnee fallen zu lassen und ein bisschen Kind sein zu dürfen.
4Das Skifahren: noch bevor der Übungslift lief, waren wir schon auf der Piste. So hatten wir sie für uns ganz alleine. Für die Kinder ideal, da sie ja zum ersten Mal auf Skiern standen. In aller Ruhe konnten die Beiden so ihre ersten Erfahrungen sammeln. Am Ende der Woche fuhr unser Sohn schon voller Freude alleine den Hang hinunter. Dann war auch das Lift-fahren ein Spaß. Naja – bis auf das erste Mal, als der Lift gestoppt werden musste, weil ich nach über 20- jähriger Skifahrpause mit dem Schlepplift noch nicht so ganz klar kam und samt Tochter in einen Holzpfosten gefahren bin.
5Die Freiheit: Dass wir die Freiheit und die Möglichkeiten haben, unser Leben so zu gestalten wie es unseren Bedürfnissen entspricht ist für mich keine Selbstverständlichkeit. Wir konnten uns eine Woche von der Welt zurück ziehen um in einer kleinen Hütte in den Bergen wirklich besinnliche Weihnachten zu feiern, um Zeit miteinander zu verbringen, miteinander Neues zu entdecken – wie das Skifahren, Spaß zu haben, Stille zu genießen, Familie zu leben. Das ist für mich ein großes Geschenk. Ich bin sehr sehr dankbar, dass es uns so gut geht.
Die Hütte ist jedenfalls schon reserviert für Weihnachten 2018.
Adventszeit
Als ich in diesem Jahr die Wohnung weihnachtlich dekoriert habe, schien mir Weihnachten in unendlich weiter Ferne. Und nun sind es nur noch vier Tage bis zum Fest. Wie die Zeit vergeht!
Obwohl wir schon zu Beginn der Adventszeit alle Geschenke besorgt und eingepackt hatten und somit dieser „Stress“ wegfiel, gab es durch diverse Termine und andere Ereignisse genug zu tun.
Wir haben die Tradition, dass jeden Tag eines der Kinder ein kleines Säckchen beim Adventskalender aufmachen darf – wir haben einen Kalender für Beide. Darin befindet sich jeweils ein Zettelchen mit einem Rätsel, einer Frage oder einer gemeinsamen „Aktion“ wie „Abendspaziergang durch den Winterwald“, „Weihnachtsbastelelei am Nachmittag“ oder „ursprüngliches Spiel“. Bewusst Zeit miteinander zu verbringen tut uns allen gut. Mir hilft es, langsamer zu werden, Unwichtiges beiseite zu schieben und die Freude der Kinder zu genießen.
Der Nikolaus brachte den Kindern frischen Sand für die Sandkiste. Diesmal kein Sand-Wachs-Gemisch sondern einfach nur gewaschener Sand. Damit lässt es sich wunderbar spielen. Die Kinder sind begeistert. Es gab in der Adventszeit ja einige Tage, an denen es draußen etwas ungemütlich war, schön, dass sie sich drinnen mit dem Sand kreativ betätigen konnten.
Schubladenspiele
Habt ihr zufällig eine alte Schublade zuhause übrig?
Dann nichts wie her damit! Die lassen sich ganz einfach zu einer tollen Spielwelt umfunktionieren. Weiterlesen „Schubladenspiele“
…dem Frieden auf der Spur
Am Freitag, den 1. Dezember durften Anita und ich eine kleine Runde von Frauen im Wirkungsraum willkommen heißen.
Den Raum hatten wir vorbereitet mit einer Vielzahl von Kerzen. In der Mitte eines Kreises aus Sitzpolstern stand eine große Schale mit Symbolen der vier Elemente:
Feuer, Erde, Wasser, Luft.
Wir widmeten uns dem Thema Frieden und ließen uns für diesen Abend und darüber hinaus von den vier Elementen bestärken und unterstützen.
In jedem von uns gibt es eine tiefe Sehnsucht nach Frieden. Alle Menschen tragen das Bedürfnis nach Frieden in sich. Und somit auch ein großes Potential für den Frieden. Zum Zeichen dieses Potentials entzündeten alle Teilnehmerinnen ein kleines Teelicht.
Aber, was ist Frieden für mich eigentlich? Wann bin ich mit mir ‚in Frieden‘?
Die Welt draußen lassen
Heute lasse ich die Welt draußen. Kein Besuch. Kein Telefon. Die Tür bleibt zu. Ich mag nur meinen Gedanken nachhängen, meine Sachen durchstöbern, ein wenig sortieren und aufschreiben, was ich in nächster Zeit erledigen möchte. Heute ist alles langsam, leise. Ich komme für meine Verhältnisse mit wenig Worten durch den Tag. Weiterlesen „Die Welt draußen lassen“
Krimskrams
Manchmal weiß ich nicht mehr wohin mit all den klitzekleinen und größeren Schätzen, die die Kinder anschleppen, sammeln, geschenkt bekommen… Weiterlesen „Krimskrams“
Plädoyer für die Kindheit
Nein – ich möchte Kindheit nicht glorifizieren. Nein, es ist nicht so, dass ich hier alle Erwachsenen, die mit Kindern zu tun haben, in einen Topf werfen möchte.
Aber ich möchte aussprechen, was in mir lebendig ist, was in mir kocht. Was mich beschäftigt.
Wir wissen so viel über die kindliche Entwicklung. Über das, was bereits in der Schwangerschaft prägend ist. Was bei einer Geburt so alles ablaufen kann. Wie die Kinder lernen, vor allem wie ihr Gehirn dabei arbeitet und aufnahmefähig ist. Wir wissen was Kinder brauchen, um optimal heranwachsen zu können und was die lieben Erwachsenen dabei alles für sie tun können sollten dürfen müssen…. Weiterlesen „Plädoyer für die Kindheit“














